Der kleine Prinz-Nizza

Die Côte d´Azur ist kein billiges Pflaster…
Daher fiel die Wahl diesmal auf ein Zimmer mit 16 Betten.
Zu beginn war ich etwas skeptisch, ob das so die richtige Wahl war :D. Diese Skepsis war allerdings völlig unberechtigt. Das Zimmer war sehr sauber und auch ruhig. Der Aufenthalt im Hostel Villa Saint Exupery Beach war absolut super!

Vom Hauptbahnhof aus sind wir etwa 10 Minuten bis zum Hostel gelaufen, was mit den schweren Rucksäcken zwar etwas schwer fiel, dafür hatten wir es nach Ankunft aber nicht weit zum Strand. Den erreicht man wesentlich schneller. Ebenso die Altstadt und die Shoppingmeile sind in 2 Minuten erreicht.

Das Hostel hat wirklich alles zu  bieten was man braucht:

  • klimatisierte Zimmer
  • jedes Zimmer hat ein eigenes Bad und es gibt zusätzliche Duschen im Keller
  • kostenloses WLAN
  • Fitnesscenter und Sauna
  • Strandmatten und -handtücher zum ausleihen
  • kostenlose Stadtführung
  • kostenfreien Tee und Kaffee den ganzen Tag
  • kostenfreies Frühstück
  • Gästeküche & Kühlschrank
  • und fast kostenfreies Abendessen..

Nur fast kostenloses Abendessen, da man die kleine Portion Nudeln nur bekommt, wenn man an der Bar ein Getränk bestellt. Das sollte man daher am besten in der Happy Hour machen. So kommt man günstig an einen wirklich guten Cocktail. Zum Frühstück gibt es Toast, Marmelade, Honig, O-Saft, Milch, Tee, Kaffe und eine große Auswahl an verschiedenen Müslisorten. Wenn man Tipps braucht oder Fragen zu Nizza und der Umgebung hat spricht man am besten morgens beim Frühstück einen Mitarbeiter an. Er läuft dort  immer mit einer dicken Infomappe rum und empfiehlt die „besten“ Strände uvm….

Die Stimmung dort war sehr entspannt und die Leute waren alle wirklich sehr nett. Sollte man nach dem Check-out noch Zeit in Nizza verbringen wollen, gibt es im Keller mehrere große Locker (im Zimmer und Keller ausreichend groß für Backpacks). Dort kann man bis zum verlassen der Stadt sein Gepäck einschließen. Daher ist es nützlich, wenn man sowohl für den Keller als auch für das Zimmer ein kleines Schloss dabei hat.

Eigentlich gibt es nur eine Sache die wir als nachteilig empfunden haben. Beim Check-in muss man einen Ausweis mit Foto hinterlassen. Diesen bekommt man erst beim Auschecken wieder. Also ist es von Vorteil, wenn man mehr als nur einen Personalausweis dabei hat.

Hostel Villa Saint Exupery Beach bei Hostelworld

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Sieben auf einen Streich in Florenz

Schön wäre es gewesen, wenn wir auch nur eine einzige der hundert Mücken in Florenz erwischt hätten.
Im Hostel 7 Santi (Hostelworld / BudgetPlaces) wurden wir nämlich leider sehr zerstochen. Wie wir im Nachhinein aber erfahren haben, ist dies ein großes Problem von ganz Florenz und nicht nur des Hostels.

Die recht große Unterkunft befindet sich unweit (5 Minuten Fußweg) des Bahnhof Firenze Campo di Marte (nicht der Hauptbahnhof). Eine gute Ausgangssituation um Florenz zu erkunden. Das Hostel liegt direkt neben einer Kirche und wir vermuten, dass es sich dabei um ein ehemaliges Kloster oder Ähnliches handelt. Auf gleicher Straße befinden sich eine Tankstelle, ein Supermarkt sowie ein Bankautomat. Also ist alles vorhanden, was man so braucht…

Untergekommen sind wir hier in einem Vierbettzimmer ohne jeglichen „Luxus“ außer freiem WLAN. Aber es ließ sich bis auf die Mücken aushalten. Das Zimmer sah übrigens keineswegs so aus, wie auf den Fotos bei BudgetPlaces dargestellt. Keine Ahnung ob es diese Zimmer auf einem anderen Stockwerk gibt. Wir hatten gewöhnlich Hostel-Hochbetten mit Stahlgestell und die üblichen weißen dünnen Bettlaken…
Wenn man keine großen Ansprüche an die Sanitäranlagen stellt, kann man hier günstig übernachten. Für meinen Geschmack waren diese allerdings renovierungs- und putzbedürftig. Oft ging das Licht nicht, Türen waren nicht abschließbar und WC-Spülungen haben nicht funktioniert. Die zur Verfügung stehenden Computer erschienen uralt und langsam…

Vorteil des Hostels war das sehr gute und günstige Frühstücks- und Abendbuffet. So gut haben wir in noch keinem Hostel gegessen. Der Koch hat sich vor allem beim Abendessen wirklich sehr viel Mühe gegeben und tolle Mahlzeiten gezaubert, welche man im Vorgarten des Hostels genießen konnte. Hier war für jeden etwas dabei. Auch für mich endlich mal eine warme Mahlzeit, die nicht nur aus Getreide bestand!

Da ich eine Unverträglichkeit habe, war es in Italien wirklich sehr schwer für mich, etwas zu Essen zu finden, was nicht Pizza oder Pasta war…
Zum Buffet gibt es jeden Abend günstige Cocktails und ein wenig Partymusik.
Ebenfalls positiv anzumerken war die Ruhe, die dort trotz der Größe und Anzahl an Gästen herrschte. Pünktlich um 24.00 Uhr wurde auch die Musik abgeschaltet, sodass man auch seinen benötigten Schlaf bekommt.

Wer nicht zu hohe Ansprüche an Betten und Sanitäranlagen hat und günstig nach Florenz will (sehr empfehlenswerte Stadt), kommt im Hostel  7 Santi (Hostelworld / BudgetPlaces) gut unter.

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Ibis Budget in Colmar und Perpignan

Zweimal auf unserer Reise haben wir in einem Ibis Budget übernachtet und beide Male waren wir so weit zufrieden. Für die Durchreise und 1-2 Nächste ist es absolut in Ordnung. Der Preis pro Zimmer lag jeweils bei 45 € pro Nacht. Dabei handelte es sich immer um die günstigste Unterkunft, die wir zum Buchungszeitpunkt in beiden Orten finden konnten.

Doch auch wenn es sich um eine Kette handelt und der Standard weitestgehend identisch ist, gab es kleine Unterschiede.

In Colmar liefen wir zu Fuß vom Hauptbahnhof ca. 7 Minuten bis zur Unterkunft. Die Rezeptionistin war freundlich und sprach sowohl Französisch als auch Englisch und Deutsch fließend. Das Zimmer war sauber und zweckmäßig eingerichtet. Handtücher und Seife waren vorhanden. Wir verbrachten dort zwar nur eine Nacht aber diese war sehr ruhig. Trotz Ausrichtung des Zimmers zur Straße hin war nichts von dem Verkehrslärm zu hören.

Colmar ist definitiv einen Besuch wert! Man trifft hier auf ein sehr süßes Örtchen mit schöner alter Architektur und leckeren Crêpes. Länger als einen Tag braucht man  allerdings nicht um alles zu entdecken.

Das Ibis Budget in Perpignan unterschiedet sich zu dem in Colmar insofern, dass es eine etwas modernere Ausstattung hat. Leider sprach hier das Personal nur gebrochenes bis gar kein Englisch.
Nachteilig empfanden wir auch die „Abtrennung“ der Toilette. Diese war quasi nicht vorhanden. Wenn man also zu zweit reist, sollte man nicht allzu große Hemmungen  haben vor Publikum zu pinkeln.

Perpignan selbst hat auch nichts Tolles zu bieten außer dem Theater und einer wahnsinnig großen Anzahl an Dönerbuden. Allein auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel zählten wir über 15 der „Gourmettempel“ :D.  Das Theater befindet sich direkt neben dem Hotel.

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„Super Mario“ – günstig aber gut übernachten in Rom

In Rom haben wir ein preiswertes Doppelzimmer gesucht, welches mal nicht in einem Hostel ist. 🙂 Fündig geworden sind wir bei Mario. Er betreibt das „B&B Inn Trastevere“ (bei BudgetPlaces zu finden) und es war eine der besten Unterkünfte auf unserer vierwöchigen Reise. Es befindet sich in einer wirklich sehr guten Ausgangslage um Rom zu entdecken. Trastevere ist ein netter Stadtteil im Zentrum, der zu unserem großen Glück nicht dem restlichen Preisniveau Roms entspricht. Die Unterkunft selber befindet sich in einem normalen und sehr ruhigen Wohnhaus.

Es gibt nur 3-4 Zimmer für je zwei oder drei Personen. Viel Trubel herrscht hier also nicht. Unser Zimmer war ausgestattet mit einem Fernseher, einer Klimaanlage sowie einem wirklich bequemen Bett. Das sehr saubere Bad war auf dem Zimmer. Auch kostenloses, gutes WLAN gab es. Dicke Pluspunkte gibt es für die Straßenbahnstation direkt vor der Haustür sowie einen Supermarkt im Hinterhof der Unterkunft! Der Supermarkt wurde – außer Sonntag – jeden Morgen mit frischen Waren im Innenhof beliefert, was uns allerdings nicht gestört hat. Dafür war es früh abends und die ganze Nacht absolut ruhig. Wie es zur Straße hin aussieht, können wir nicht sagen.

Mit der Straßenbahn  (Station Trastevere-Pascarella) kommt man in etwa 10 Minuten für 1,50€ pro Fahrt direkt ins Zentrum von Rom (Piazza Venezia), nicht weit vom Kolosseum. Die Bahn erschien uns dabei wesentlich sicherer als man es von der Metro gehört hat. Wir hatten in Rom zu keiner Zeit Angst vor Dieben.

Mario, der Gastgeber, war einer der Nettesten, den wir auf der ganzen Reise kennengelernt haben. Nach der Ankunft hat er uns alle wichtigen Infos über Rom inklusive Stadtplan gegeben und war auch danach immer ansprechbar, wenn wir Fragen hatten.

Wirklich super war das mit inbegriffene Frühstück, welches wir jeden Morgen zur gewünschten Uhrzeit an unser Zimmer gebracht bekamen. Es gab Orangensaft und Joghurt sowie Croissants und Zwieback mit Butter und verschiedenen Marmeladen. Zusätzlich konnten wir zwischen verschiedenen Heißgetränken auswählen.

Kurz gesagt: „Wir würden jederzeit wieder kommen“.

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Ein Tagestrip von Rom zum Vesuv

Für unseren Aufenthalt in Rom hatten wir einen Tag für einen kurzen Abstecher Richtung Neapel auf den Vesuv eingeplant, da in diese Richtung ebenfalls eine der gut ausgebauten italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecken mit dem Frecciarossa führt. In unserer Vorabplanung des Tagestrips hatten wir allerdings nicht beachtet, dass für jede Frecciarossa Fahrt eine obligatorische Reservierungsgebühr von 10 € pro Person anfällt. Für längere Fahrten ist das bei diesen super Zügen – mit kostenlosem Wi-Fi sowie Snacks und kleinen Getränken in der 1. Klasse – absolut in Ordnung. Da allerdings auch die Fahrt auf den Vesuv kostet und oben noch einmal Eintritt verlangt wird, wäre und das ganze etwas zu teuer geworden. Dafür sind die EuroStar-Züge (Frecciarossa, Frecciabianco, Frecciagento) in 1 Stunde und 10 Minuten von Rom in Neapel. Mit dem RegionalExpress wären wir allerdings 2,5 bis 3,5 Stunden pro Fahrt und damit zu lange unterwegs gewesen, um nur kurz den Vesuv zu sehen… Continue reading

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Warnung – dubiose GPS Briefmarken in italienischen Kiosken

Während unseres kurzen Aufenthaltes in Venedig wollten wir an einem der vielen Kiosk (Tabacchi – italienische Tabakläden, meist gekennzeichnet mit einem schwarzen T-Symbol) nur kurz zwei Postkarten und entsprechende italienische Briefmarken kaufen und erlebten eine Überraschung. Wir waren uns zwar bewusst, dass wir mit 1€ pro Stück bereits recht teure Postkarten ausgewählt hatten, allerdings verlangte der Kassierer inklusive Briefmarken 4,40 € (!). Für gewöhnlich kosten Briefmarken für Europa in Italien allerdings nur 85 Cent Porto und keine 1,20 €. Erst nach dem Kauf eröffnete uns der Kassierer zudem, dass wir die Karten nach dem schreiben in einen seltsamen schwarzen Briefkasten in seinem Kiosk oder irgendeinem anderen Tabachhi in Venedig einwerfen müssten. Die gewöhnlichen roten Briefkästen der italienischen Post darf man nicht verwenden. Continue reading

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Start in Aachen

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