Sieben auf einen Streich in Florenz

Schön wäre es gewesen, wenn wir auch nur eine einzige der hundert Mücken in Florenz erwischt hätten.
Im Hostel 7 Santi (Hostelworld / BudgetPlaces) wurden wir nämlich leider sehr zerstochen. Wie wir im Nachhinein aber erfahren haben, ist dies ein großes Problem von ganz Florenz und nicht nur des Hostels.

Die recht große Unterkunft befindet sich unweit (5 Minuten Fußweg) des Bahnhof Firenze Campo di Marte (nicht der Hauptbahnhof). Eine gute Ausgangssituation um Florenz zu erkunden. Das Hostel liegt direkt neben einer Kirche und wir vermuten, dass es sich dabei um ein ehemaliges Kloster oder Ähnliches handelt. Auf gleicher Straße befinden sich eine Tankstelle, ein Supermarkt sowie ein Bankautomat. Also ist alles vorhanden, was man so braucht…

Untergekommen sind wir hier in einem Vierbettzimmer ohne jeglichen „Luxus“ außer freiem WLAN. Aber es ließ sich bis auf die Mücken aushalten. Das Zimmer sah übrigens keineswegs so aus, wie auf den Fotos bei BudgetPlaces dargestellt. Keine Ahnung ob es diese Zimmer auf einem anderen Stockwerk gibt. Wir hatten gewöhnlich Hostel-Hochbetten mit Stahlgestell und die üblichen weißen dünnen Bettlaken…
Wenn man keine großen Ansprüche an die Sanitäranlagen stellt, kann man hier günstig übernachten. Für meinen Geschmack waren diese allerdings renovierungs- und putzbedürftig. Oft ging das Licht nicht, Türen waren nicht abschließbar und WC-Spülungen haben nicht funktioniert. Die zur Verfügung stehenden Computer erschienen uralt und langsam…

Vorteil des Hostels war das sehr gute und günstige Frühstücks- und Abendbuffet. So gut haben wir in noch keinem Hostel gegessen. Der Koch hat sich vor allem beim Abendessen wirklich sehr viel Mühe gegeben und tolle Mahlzeiten gezaubert, welche man im Vorgarten des Hostels genießen konnte. Hier war für jeden etwas dabei. Auch für mich endlich mal eine warme Mahlzeit, die nicht nur aus Getreide bestand!

Da ich eine Unverträglichkeit habe, war es in Italien wirklich sehr schwer für mich, etwas zu Essen zu finden, was nicht Pizza oder Pasta war…
Zum Buffet gibt es jeden Abend günstige Cocktails und ein wenig Partymusik.
Ebenfalls positiv anzumerken war die Ruhe, die dort trotz der Größe und Anzahl an Gästen herrschte. Pünktlich um 24.00 Uhr wurde auch die Musik abgeschaltet, sodass man auch seinen benötigten Schlaf bekommt.

Wer nicht zu hohe Ansprüche an Betten und Sanitäranlagen hat und günstig nach Florenz will (sehr empfehlenswerte Stadt), kommt im Hostel  7 Santi (Hostelworld / BudgetPlaces) gut unter.

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„Super Mario“ – günstig aber gut übernachten in Rom

In Rom haben wir ein preiswertes Doppelzimmer gesucht, welches mal nicht in einem Hostel ist. 🙂 Fündig geworden sind wir bei Mario. Er betreibt das „B&B Inn Trastevere“ (bei BudgetPlaces zu finden) und es war eine der besten Unterkünfte auf unserer vierwöchigen Reise. Es befindet sich in einer wirklich sehr guten Ausgangslage um Rom zu entdecken. Trastevere ist ein netter Stadtteil im Zentrum, der zu unserem großen Glück nicht dem restlichen Preisniveau Roms entspricht. Die Unterkunft selber befindet sich in einem normalen und sehr ruhigen Wohnhaus.

Es gibt nur 3-4 Zimmer für je zwei oder drei Personen. Viel Trubel herrscht hier also nicht. Unser Zimmer war ausgestattet mit einem Fernseher, einer Klimaanlage sowie einem wirklich bequemen Bett. Das sehr saubere Bad war auf dem Zimmer. Auch kostenloses, gutes WLAN gab es. Dicke Pluspunkte gibt es für die Straßenbahnstation direkt vor der Haustür sowie einen Supermarkt im Hinterhof der Unterkunft! Der Supermarkt wurde – außer Sonntag – jeden Morgen mit frischen Waren im Innenhof beliefert, was uns allerdings nicht gestört hat. Dafür war es früh abends und die ganze Nacht absolut ruhig. Wie es zur Straße hin aussieht, können wir nicht sagen.

Mit der Straßenbahn  (Station Trastevere-Pascarella) kommt man in etwa 10 Minuten für 1,50€ pro Fahrt direkt ins Zentrum von Rom (Piazza Venezia), nicht weit vom Kolosseum. Die Bahn erschien uns dabei wesentlich sicherer als man es von der Metro gehört hat. Wir hatten in Rom zu keiner Zeit Angst vor Dieben.

Mario, der Gastgeber, war einer der Nettesten, den wir auf der ganzen Reise kennengelernt haben. Nach der Ankunft hat er uns alle wichtigen Infos über Rom inklusive Stadtplan gegeben und war auch danach immer ansprechbar, wenn wir Fragen hatten.

Wirklich super war das mit inbegriffene Frühstück, welches wir jeden Morgen zur gewünschten Uhrzeit an unser Zimmer gebracht bekamen. Es gab Orangensaft und Joghurt sowie Croissants und Zwieback mit Butter und verschiedenen Marmeladen. Zusätzlich konnten wir zwischen verschiedenen Heißgetränken auswählen.

Kurz gesagt: „Wir würden jederzeit wieder kommen“.

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