„Super Mario“ – günstig aber gut übernachten in Rom

In Rom haben wir ein preiswertes Doppelzimmer gesucht, welches mal nicht in einem Hostel ist. 🙂 Fündig geworden sind wir bei Mario. Er betreibt das „B&B Inn Trastevere“ (bei BudgetPlaces zu finden) und es war eine der besten Unterkünfte auf unserer vierwöchigen Reise. Es befindet sich in einer wirklich sehr guten Ausgangslage um Rom zu entdecken. Trastevere ist ein netter Stadtteil im Zentrum, der zu unserem großen Glück nicht dem restlichen Preisniveau Roms entspricht. Die Unterkunft selber befindet sich in einem normalen und sehr ruhigen Wohnhaus.

Es gibt nur 3-4 Zimmer für je zwei oder drei Personen. Viel Trubel herrscht hier also nicht. Unser Zimmer war ausgestattet mit einem Fernseher, einer Klimaanlage sowie einem wirklich bequemen Bett. Das sehr saubere Bad war auf dem Zimmer. Auch kostenloses, gutes WLAN gab es. Dicke Pluspunkte gibt es für die Straßenbahnstation direkt vor der Haustür sowie einen Supermarkt im Hinterhof der Unterkunft! Der Supermarkt wurde – außer Sonntag – jeden Morgen mit frischen Waren im Innenhof beliefert, was uns allerdings nicht gestört hat. Dafür war es früh abends und die ganze Nacht absolut ruhig. Wie es zur Straße hin aussieht, können wir nicht sagen.

Mit der Straßenbahn  (Station Trastevere-Pascarella) kommt man in etwa 10 Minuten für 1,50€ pro Fahrt direkt ins Zentrum von Rom (Piazza Venezia), nicht weit vom Kolosseum. Die Bahn erschien uns dabei wesentlich sicherer als man es von der Metro gehört hat. Wir hatten in Rom zu keiner Zeit Angst vor Dieben.

Mario, der Gastgeber, war einer der Nettesten, den wir auf der ganzen Reise kennengelernt haben. Nach der Ankunft hat er uns alle wichtigen Infos über Rom inklusive Stadtplan gegeben und war auch danach immer ansprechbar, wenn wir Fragen hatten.

Wirklich super war das mit inbegriffene Frühstück, welches wir jeden Morgen zur gewünschten Uhrzeit an unser Zimmer gebracht bekamen. Es gab Orangensaft und Joghurt sowie Croissants und Zwieback mit Butter und verschiedenen Marmeladen. Zusätzlich konnten wir zwischen verschiedenen Heißgetränken auswählen.

Kurz gesagt: „Wir würden jederzeit wieder kommen“.

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Ein Tagestrip von Rom zum Vesuv

Für unseren Aufenthalt in Rom hatten wir einen Tag für einen kurzen Abstecher Richtung Neapel auf den Vesuv eingeplant, da in diese Richtung ebenfalls eine der gut ausgebauten italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecken mit dem Frecciarossa führt. In unserer Vorabplanung des Tagestrips hatten wir allerdings nicht beachtet, dass für jede Frecciarossa Fahrt eine obligatorische Reservierungsgebühr von 10 € pro Person anfällt. Für längere Fahrten ist das bei diesen super Zügen – mit kostenlosem Wi-Fi sowie Snacks und kleinen Getränken in der 1. Klasse – absolut in Ordnung. Da allerdings auch die Fahrt auf den Vesuv kostet und oben noch einmal Eintritt verlangt wird, wäre und das ganze etwas zu teuer geworden. Dafür sind die EuroStar-Züge (Frecciarossa, Frecciabianco, Frecciagento) in 1 Stunde und 10 Minuten von Rom in Neapel. Mit dem RegionalExpress wären wir allerdings 2,5 bis 3,5 Stunden pro Fahrt und damit zu lange unterwegs gewesen, um nur kurz den Vesuv zu sehen… Continue reading

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WARNUNG – Dubiose GPS Briefmarken in italienischen Kiosken

Während unseres kurzen Aufenthaltes in Venedig wollten wir an einem der vielen Kiosk nur kurz zwei Postkarten und entsprechende italienische Briefmarken kaufen. Hier erlebten leider eine teure Überraschung. Wir waren uns zwar bewusst, dass wir mit 1 EUR pro Stück bereits recht teure Postkarten ausgewählt hatten, allerdings verlangte der Kassierer im Tabacchi inklusive Briefmarken 4,40 EUR (!) für zwei Karten. Tabacchi sind italienische Tabakläden, meist gekennzeichnet mit einem schwarzen T-Symbol. Für gewöhnlich kosten Briefmarken für Europa in Italien nur 85 Cent Porto und keine 1,20 EUR. Erst nach dem Kauf eröffnete uns der Kassierer zudem, dass wir die Karten nach dem Schreiben in einen seltsamen schwarzen Briefkasten in seinem Kiosk oder irgendeinem anderen Tabacchi in Venedig einwerfen müssten. Die gewöhnlichen roten Briefkästen der italienischen Post darf man nicht verwenden. Continue reading

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